Alles über die schönste Nebensache der Welt

69

Aus dem Französischen übernommener Begriff für die Liebesstellung, in der gleichzeitig Fellatio und Cunnilingus vollzogen wird. Der Begriff entstand aus der Lage, in der sich beide Personen befinden, wenn diese Liebesstellung liegend ausgeübt wird. Bildlich erinnert die Stellung dann an die Zahl 69.

Anal

In Wortkombinationen, aber auch als Einzelwort für den analen Geschlechtsverkehr "in den Anus" gebraucht. Umgangssprachlich oft auch „Doggy-Style“ genannt.

BDSM (Sado Maso)

BDSM ist die heute in der Fachliteratur gebräuchliche Sammelbezeichnung für eine Gruppe miteinander verwandter sexueller Vorlieben, die oft auch als Sadomasochismus oder umgangssprachlich auch als SM oder Sado-Maso bezeichnet werden. Menschen mit dem Bedürfnis nach Dominanz und Unterwerfung, spielerischer Bestrafung sowie Lustschmerz oder Fesselungsspielen besuchen eine Domina in sog. SM-Studios.

Bunga Bunga

Bunga Bunga oder Bunga-Bunga-Party wurde 2010 in den Medien als Bezeichnung für Sex-Partys des italienischen Ministerpräsidenten Silvio Berlusconi etabliert und nahm schnell Einzug in den Sprachgebrauch und die Populärkultur in vielen Ländern. Woher das Wort ursprünglich stammt, ist ungeklärt. Auf sexdrive.ch werden im Bunga Bunga Kalender Anlässe wie Sex- und Motto-Parties, Pornostar-Auftritt sowie Preisaktionen erfasst.

Cabaret

Cabarets werden in der Schweiz auch „Nightclubs“ oder „Dancings“ genannt. Neben einer Live Stripshow ist es üblich, dass die Gäste den dort arbeitenden Frauen Champagner offerieren und im Gegenzug flirten und/oder körperliche Zuneigung erfahren

Deep Throat

Deepthroat bedeutet, den Oralverkehr beim Mann so auszuführen, dass der Penis vollständig vom Mund aufgenommen wird, wobei die Penisspitze die Kehle (englisch: throat) berühren kann. Die Tätigkeit wird auch als "deepthroating" bezeichnet. Besondere Berühmtheit erlangte diese Technik durch den Film „Deep Throat“ mit der US-amerikanischen Hauptdarstellerin Linda Lovelace.

Dildospiele

Dildo ist ein erst seit einigen Jahrzehnten gebräuchlicher Name für ein Selbstbefriedigungsgerät der Frauen. Das ursprünglich dem männlichen Penis nachgebildete Liebesspielzeug existiert heute in vielen Formen. Meist werden heutige Dildos mit Vibrationsmotoren geliefert – dann nennt man sie Vibratoren.

diverse Massagen

So gut wie alle Massagen, die das Wohlbefinden steigern, können als "erotische Massagen" bezeichnet werden. Es ist nicht nur die Massage selbst, die einen wohligen erotischen Effekt auslöst, sondern auch die Umgebung und der Einsatz von duftenden Ölen. Insofern dürfen erotische Massagen nicht mit Intim-Massagen verwechselt werden.

Duschservice

In der gelebten Erotik ist vor allem das gemeinsame Duschen beliebt, das auch von einigen Clubs & Studios angeboten wird. In Japan beginnt das erotische Vergnügen in bestimmten Clubs & Studios immer mit dem gemeinsamen Duschen mit dem Girl, bevor man zur erotischen Massage übergeht.

Escort Service

Eine Begleitagentur oder Escort Service vermittelt Frauen oder Männer, sogenannte Escorts (Callgirls/Callboys), die gegen Bezahlung für eine vereinbarte Zeit ihre Gesellschaft bieten. Der Service wird auch nicht selten von Geschäftsmännern beansprucht, welche für einen Anlass eine weibliche Begleitung brauchen. Nicht immer muss es nachher auch im Bett enden.

Französisch

Französisch wird im Bordell- und Hurenjargon für Mund- und Zungensex verwendet. Das Wort ist auch im Volksmund gebräuchlich. Bei französischem Sex wird der Penis des Mannes ausschliesslich mit den Lippen, der Zunge und der Mundhöhle stimuliert, wobei gelegentlich die Hand zu Hilfe genommen wird, um den Genuss für den Mann zu erhöhen. Synonym für Oralsex.

Französisch ohne

Französisch „ohne“ bedeutet ohne Kondom, französisch mit Aufnahme (abgekürzt m.A.) bedeutet die Aufnahme des Spermas in den Mund. Auch „Schlucken“ genannt.

Fusserotik

Fusserortik besteht zumeist darin, den Fuss zu bewundern, von seinen Reizen entzückt zu sein, ihn zu belecken und an den Zehen zu saugen. Im Bereich der Sexualität gibt es „Footjobs“, bei denen der Penis zwischen den nackten Sohlen masturbiert wird. Sind eher die Zehen die "Ausführenden", so wird von einem "Toejob" gesprochen.

Gesichtsbesamung

Gesichtsbesamung ist das Verspritzen von Sperma über das Gesicht eines Menschen. Diese Praktik wird weit weniger angewendet als in Porno-Filmen vorgegaukelt. Den Vorgang nennt man auch „Cumshot“.

Girlfriendsex

Girlfriend-Sex ist eine neuere Bezeichnung für eine besondere Art der Prostitution, bei dem die Liebesdienerin vorgibt, dass der Mann sie so lieben kann, wie man auch eine wirkliche Freundin (Sexpartnerin) lieben würde. Also inklusive der sonst verbotenen Lippen- und Zungenküsse und mit allerlei liebevollen Einlagen wie streicheln, kuscheln und sonstigen Liebkosungen.

GV nur mit in allen Stellungen

GV ist eine Abkürzung für das Wort "Geschlechtsverkehr". Nur „mit“ bedeutet nur mit Kondom und das in allen erdenklichen Stellungen der Liebeskunst. Nicht zu verwechseln mit der in der Schweiz häufig gebrauchten Abkürzung für Generalversammlung.

Hard Domina

Eine Domina ist meist eine Prostituierte, die sich auf harte Erotik und Unterwerfungs-Sex spezialisiert hat. Nicht selten benutzt die Domina zur Unterwerfung auch Handschellen, Fuß- und Handfesseln, Maulkörbe, Halsbänder, Sporen oder besondere Folterinstrumente - fast jede Möglichkeit wird ausgeschöpft, um dem Kunden die höchste Befriedigung durch Schmerz und Erniedrigung zu geben.

Kaviar

Als Kaviar (Koprophilie) bezeichnet man den sexuellen Lustgewinn durch menschlichen Kot bzw. dessen Ausscheidung. Die Erregung entsteht dabei beispielsweise durch das Beobachten des Ausscheidungsvorgangs, den Anblick von Kot oder auch durch direkten Körperkontakt inklusive Konsumation.

Körperbesamung

Körperbesamung nennt man das Bespritzen einer Frau mit Sperma, meist auf die Brüste oder auf den Bauch. Soll auf das Gesicht gespritzt werden, spricht man im Gewerbe von Gesichtsbesamung. Den Vorgang nennt man auch „Cumshot“.

Küssen

Oft ein Tabu im Sexgewerbe. Kann aber explizit erlaubt sein unter dem Stichwort Girlfriend-Sex. Einige empfinden das als den intimsten und damit erotischsten Akt.

NS

NS oder auch Natursekt genannt, ist ein Synonym für Urin und bezeichnet die sexuelle Vorliebe für die gelbe Flüssigkeit. Natursektliebhaber empfinden Urin, den Geruch von Urin oder das Urinieren selber als sexuell stimulierend. Auch der Lustgewinn durch orale Aufnahme von Urin kann damit verbunden sein.

Rollenspiele

Das Wort "Rollenspiele" ist eine Sammelbezeichnung für sexuelle Varianten oder erotische Sonderwege, bei denen die Partner nicht sie selbst sind, sondern eine von ihnen gewählte Rolle annehmen. In Europa sehr etabliert sind beispielsweise Rollenspiele wie Lehrer/Schülerin oder Vater/Tochter.

Sado Maso

Siehe BDSM

Schlucken

Das Wort Schlucken ist Vulgärdeutsch. Gemeint ist das Herunterschlucken von Sperma, manchmal auch von anderen Körperflüssigkeiten. Im Hurenfachjargon heisst der gleiche Begriff „mit Aufnahme“.

Schmusen

Das „Knuddeln“oder „Schmusen“ wird meist auf dem Sofa, im Bett oder auf dem Boden praktiziert. Beim Schmusen liegen oder sitzen in der Regel zwei Menschen in engem Körperkontakt zusammen und tauschen Zärtlichkeiten aus.

Sex Club

In Sex Clubs oder Studios bieten Liebesdienerinnen ihre Dienste dem geneigten Mann gegen Geld an. Je nach Grösse arbeiten dort auch mehrere verschiedene Girls. In der Schweiz gibt es Clubs die ausschliesslich am Tag geöffnet haben oder am Abend. Einzelne Clubs bieten ihre Dienstleistungen auch rund um die Uhr an.

SM Studio

Sado Maso Studios befriedigen das BDSM-Bedürfnis. Entweder nimmt dies eine Domina vor (Hard oder Soft) oder aber mehrere Interessenten treffen sich an von Clubs organisierten BDSM-Partys oder Themenabenden.

Softdomina

siehe Hard Domina – nur auf die „softe“ Art und Weise.

Spanisch

Hierbei wird der Penis des Mannes zwischen den Brüsten der Frau massiert. Teilweise auch in Kombination mit oralen Sextechniken wie Fellatio und Cunnilingus. Umgangssprachlich auch Intermammal, Busensex, Titjob oder Tittenfick genannt.

Swinger Club

Ein Swinger Club ist ein Ort, in dem man sich für Sex mit Partnertausch trifft. In einbem Swinger Club werden Kunden unter anderem die Möglichkeit geboten, Fantasien und Sexpraktiken in Form von Partnertausch, Voyeurismus, Exhibitionismus und Gruppensex auszuleben. Je nach Typ Einlass nur für Pärchen oder auch für Einzelpersonen.

Tabledance

Ein Nachtclub in dem aufreizend gekleidete Frauen oder Männer auf einer Bühne bzw. Tresen an einer Stange tanzen. Nach erfolgter Tanzeinlage ist es üblich, dass der Kunde Trinkgeld an Slip oder BH heftet oder Champagner spendiert. Beim Lapdance, einer speziellen Variante des Tabledance, tanzt die Tänzerin zwischen den Beinen des sitzenden Gastes oder setzt sich auf dessen Schoss und kreist mit ihren Hüften.

Tantra Etablissement

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Wellness Club

Wellness Clubs bieten oftmals eine ideale Kombination von Erotik mit Wellness. In manchen Wellness Clubs befinden sich freischaffende Prostituierte, in anderen sind solche angestellt. Schon im Antiken Rom arbeiteten Liebesdienerinnen in den öffentlich frei zugänglichen Spas.

Zungenküsse

Der Zungenkuss ist ein Kuss mit offenem Mund, bei dem man seine Zunge in den Mund des Gegenübers einführt. Im Sexgewerbe oft explizit unerwünscht.